IGD – Meine Arbeiten Teil 3 — „Intelligenter Helfer“

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Der dritte Teil dieser Serie befasst sich mit der Arbeit an einem helfenden Haushaltsroboter. Die Ausbeute an Bildmaterial für diesen Artikel fällt leider recht mager aus…


… und das hat folgenden Grund: Der genaue Einsatz dieser Arbeit ist mir nicht bekannt (gewesen), es hieß nur: „Wir brauchen einen Roboter, welcher nett aussieht und was ’sinnvolles‘ und hilfreiches macht“ – so, oder so ähnlich war der Wortlaut. Der Roboter unterlag somit keinen technischen, oder optischen Vorgaben, was mir freie Hand bei der Gestaltung gab.
Aus dem Grund entstand die Szene in einem so rapiden Tempo, dass ich damals nur zwei Renderings von dem hier gezeigten Roboter erstellt habe. Das eine Bild, welches den Roboter in einer Ausgangs- bzw. Idle-pose zeigte, hat nie die Festplatte gesehen. Das andere Bild seht ihr jetzt.

Die Wohnzimmerszene ist bereits aus den früheren Teilen dieser Artikelserie bekannt und wurde für dieses Rendering nicht weiter bearbeitet, sondern nur „recycelt“. Man erkennt immer noch die recht leeren Regale, was darin begründet liegt, dass ich die Szene noch während der Entwicklung für verschiedene Nebenaufträge „missbraucht“ habe.

Der Roboter selbst entstand innerhalb von ca. zwei Stunden und erinnert nicht zufällig an Eve aus dem Pixar / Walt Disney Animationsfilm „WALL-E“. Ich glaube ich habe den Film sogar noch am Vortag geschaut und fand das Design sehr passend.
Somit skizzierte ich den Roboter kurzerhand in meinen Collageblock und bildete die symmetrische, runde Form des Roboters mit Splines in 3ds max nach, welche ich im Anschluss mit einer Dreh-Extrusion in ein Polygonmodell umwandelte.

Die Skizze habe ich mir glücklicherweise aufgehoben!

Die Teekanne ist jedem, der sich ein wenig mit Computergrafik befasst sicherlich bekannt. Die Tasse und das Tablett sind meine kleinen Kreationen.

Der Roboter besteht außerdem noch aus den Armen, welche recht einfach aus Sphären und Zylindern zusammengesetzt und hierarchisch miteinander verbunden sind, so dass die Gestaltung der Pose leichter viel.
Bones habe ich keine verwendet, denn für den gewünschten Zweck wäre die Arbeit damit zu aufwendig.

Texturen besitzt der Roboter, bis auf sein freundliches Antlitz, keine. Seine Oberfläche wurde durch Materialien definiert,

Interessanterweise habe ich mit dem oben gezeigten Rendering auch auf Anhieb das Licht, die Kameraposition und die Gesamtstimmung nach dem Geschmack meines „Auftraggebers“ eingefangen.
Da die Render-Einstellungen durch die Parallelprojekte bereits fertig abgestimmt waren, war die Szene im ersten Durchlauf im Kasten.

Ich hoffe sie gefällt euch!

Über Martin Majewski

Arbeitet am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt im Bereich intelligente Umgebungen. Themenschwerpunkte sind kapazitive Sensoren zur berührungslosen und Marker-freien Mensch-Maschine-Interaktion. Studiert zudem als Teilzeitstudent Informatik im Master-Studiengang der TU Darmstadt, mit den Schwerpunkten Software Engineering und Human Computer Systems, sowie IT-Management als Anwendungsfach.

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